Henrik_Hochfrontal_small

Durch eine hochfrontale Lichtsetzung erhält eine Portraitaufnahme eine besondere Stimmung, die insbesondere den Charakter des Portraitierten betont. Hochfrontal heißt in diesem Falle, dass eine 90cm Octabox per Galgenstativ senkrecht über der Person platziert wird. Diese Ausleuchtung verleiht dem Bild durch seinen senkrechten Helligkeitsverlauf einen besonderen Flair.

Entscheidend für die Lichtwirkung ist in jedem Fall die Position des Models unter der Softbox. Eine mittige Platzierung führt zu dunklen Schatten in den Augenhölen, die unvorteilhaft wirken. Besser ist es, die Person an der hinteren Kante der Softbox oder leicht dahinter zu positionieren, um einen weichen Lichtteppich mit seiner speziellen Charakteristik auf dem Gesicht zu erzeugen.

Außerdem ist natürlich eine helle „Version“ dieser Lichtsetzung möglich. Hellt man die Schatten im Gesicht durch einen silbernen Reflektor auf, erhellt man einen freundlicheren Look. Eine große Softbox hinter dem Model ermöglicht einen gleichmäßig weichen Hintergrund und ein schönes Rimlight auf den Wangen. Der leichte Grauverlauf des Hintergrundes wurde im gezeigten Bild durch einen Systemblitz ohne Lichtformer aufgeblitzt.